Herzlich Willkommen auf der Praxishomepage der Gynäkologischen Gemeinschaftspraxis Dr. med. Karoline Maar und Dr. med. Oliver Schmid
Dr. med. Karoline Maar - Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe - Naturheilverfahren und Akupunktur
Die regelmäßige, selbst durchgeführte Tastuntersuchung ist eine einfache und bewährte Methode, Veränderungen im Brustgewebe frühzeitig zu erfassen. Erlernen Sie die systematische Tastuntersuchung. Wirklichkeits getreue Brustmodelle mit Veränderungen helfen Ihnen

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Dysplasiesprechstunde / Kolposkopiesprechstunde

Bei der Krebsvorsorgeuntersuchung wird ein cytologischer Abstrich an der
Cervix ( Muttermund) entnommen. Das Ergebnis wird nach Papanikolaou mit PAP I bis V bezeichnet. Bei PAP III D können leichte bis mittlere Dysplasien vorliegen, bei PAP IVa wird eine schwere Dysplasie vermutet. Dysplasie bezeichnet ein reversibel verändertes oder fehlgebildetes Gewebe, sie wird eingeteilt nach CIN I-III (CIN=cervikale intraepitheliale Neoplasie). Diese Zellveränderungen sind eine Zwischenstufe zwischen normalen Zellen und Krebs, und können sich auch ohne Behandlung normalisieren. Schwere Dysplasien (CINIII) jedoch können ohne Behandlung in Gebärmutterhalskrebs übergehen.

Wenn ein auffälliger PAP gefunden wird, erfolgt eine Kontrolluntersuchung (meist nach 3-6 Monaten), mit zusätzlichem Nachweis auf HPV ( Humanes Papilloma Virus). Man unterscheidet low-risk-HPV, die Feigwarzen verursachen können, von high-risk- HPV, die bei Gebärmutterkrebs fast immer nachgewiesen werden. HPV wird sexuell übertragen, nicht über Blut oder Lymphe, ist aber sehr resistent und andere Übertragungswege können nicht ausgeschlossen werden. Es gibt keine Therapie, die Infektion heilt in der Regel aus, nur eine über Jahre persistierende Infektion führt zu Cervixcarcinom. Es gibt eine Impfung gegen HPV, die von den Krankenkassen bis zum Alter von 18 Jahren teilweise bis 24 Jahren übernommen wird.

Bei den nachfolgenden Untersuchungen eines auffälligen PAP-Abstriches wird eine Kolposkopie durchgeführt. Ein Kolposkop ist eine Art Mikroskop mit einer Lichtquelle, mit der die Dammhaut (Vulva), die Scheide (Vagina) und der Muttermund (Cervix) vergrößert betrachtet werden kann. Damit das auffällige Gewebe plastischer hervortritt, wird eine 3-5%ige Essiglösung aufgetragen, dies kann selten zu einem leichten vorübergehenden Brennen in der Scheide führen. Dann können die auffälligen Läsionen nach ihrem Schweregrad eingeschätzt und dokumentiert werden, ggfs wird eine Jodlösung ( Achtung bei Frauen mit Jodallergie) aufgetragen. Es kann eine Gewebeentnahme (Biopsie) erfolgen. Da der Muttermund nahezu schmerzunempfindlich ist, ist selten eine lokale Betäubung notwendig. Eine Blutung hört meist noch am gleichen Tag auf.
Nach Vorliegen des Ergebnisses des Pathologen wird das weitere Vorgehen besprochen. Leichte Veränderungen (CIN I) und mittelschwere Veränderungen (CIN II) bilden sich in bis zu 70% spontan zurück und werden alle 3 Monate kontrolliert. Schwere Zellveränderungen (CINIII) werden unter Narkose mit LEEP (Hochfrequenzschlinge) abgetragen.

Brustkrebsfrüherkennung durch regelmäßige Selbstuntersuchung

Etwa jede 10. Frau muss damit rechnen, im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs zu erkranken. Die regelmäßige, selbst durchgeführte Tastunter-
suchung ist eine einfache und bewährte Methode, Veränderungen im Brust-
gewebe frühzeitig zu erfassen. Erlernen Sie die systematische Tastunter-
suchung. Wirklichkeitsgetreue Brustmodelle mit Veränderungen helfen Ihnen
dabei das Erlernte zu überprüfen.

Der nächste Termin wird auf Anfrage bekanntgegeben
(Anmeldung erbeten, Teilnehmerbeitrag: 5 €)

Weiterführende Informationen

- Darmkrebs
- Mammographie-Screening
- HPV-Informationen
- Informationen zur "Pille danach"
- Brustkrebs

Informationen zur Schwangerschaft

- Pränataldiagnostik
- Arzneimittelsicherheit in Schwangerschaft
- Asthmatherapie in der Schwangerschaft
- Infoportal für Schwangere unter 20
- Hilfe bei Stillproblemen
- Flugreisen in der Schwangerschaft
- Berliner Hebammenliste